Dessau-Roßlau bekommt ein neues Logo

abgelehntes Logo
Abbildung: Fontblog | Entwurf: Heinrich Lischka, vierzig a

So, oder zumindest so ähnlich hätte das neue Signet der Kreisstadt Dessau-Roßlau aussehen können. Wie es tatsächlich geworden ist und was die diversen Kritiker zur Stadt und dem eigentlichen Logo sagen, könnt ihr hier nachlesen.

Viel Spaß ;)

(via)

Autor: Stefan

9 Reaktionen zu “Dessau-Roßlau bekommt ein neues Logo”

  1. raketentim

    Gemein, man sieht das Logo, denkt “na hossa!” klickt den Link zu Fontblog und erinnert sich “Ach ja, ist ja Dessau”. Schade, für die Stadt – so sehr man es hier immer verdrängen oder schön reden will… Dessau müffelt einfach ganz doll unter den haarigen Achseln. Nach Provinz.

  2. mar

    haha, wie geil … ach dessau, du bleibst halt was de bist.

  3. Gerhard Koepke

    Auäää!

  4. jAnsen

    Aua! Das “neue” Logo (im Link) ist echt eine Frechheit. Der Vorschlag hier ist allerdings auch nicht so der Megaknaller (erinnert ein bisschen an eine Funkausstellung).

    Als Vergleich kann ich nur das Hallenser Logo/Stadtwappen anführen. Sah früher so aus: http://www.kfo-wuttig.de/images/stadt_logo.jpg
    Nach dem Redesign so: http://www.bid-halle.de/export/pics/bid/Logo_Stadt_Halle.jpg

    Naja, Dessau wollte ja kein Geld ausgeben. (auch so eine Unverschämtheit.)

  5. Heinrich

    wie kann man denn äpfel mit birnen vergleichen, aus so einem wappen wie halle kann man auch was machen, solche vergleiche sind nich fair und nicht zu ende gedacht, abgesehen davon ist die typo bei halle eher billig, das signe ist sehr gut.
    eine stadt braucht kein »megaknaller« aber eine identität und vision und das werden wir in dessau eher nicht mehr erleben.

  6. jAnsen

    Haha! Halle ist ja auch grundsätzlich ne saucoole Stadt!
    Das Halle-Logo war auch gar nicht als Vergleich zu eurem Dessau-Roßlau Logovorschlag gedacht. Ist nur ein (relativ) aktuelles Beispiel für ein Städte-Logo-Wappen-Redesign (Puh. Langes Wort!).
    Denke aber, dass es designtechnisch kein valides Argument ist, zu sagen “Hey, das andere Logo/die andere Firma war ja sowieso schon immer cooler/besser dran”. Dann muss man halt länger über eine adäquate Lösung nachdenken, aber unmöglich ist es ja nicht.
    Bitte nicht persönlich nehmen. Ist ja immer auch Geschmackssache mit diesen Logos.

    Man könnte auch so argumentieren:
    “Denn nein, eine Stadt braucht kein CD. EineStadt braucht Infrastruktur, soziale Netze, schöne Bauten, Cafés, Arbeitsplätze, Kindergärten, Spielplätze, nette Beamte, Waldgebiete, lebendige Kultur, gute Restaurants, möglichst wenig JunkSpace, Einkaufsmöglichkeiten, einen schönen Wochenmarkt, Flair und kreative, gutgelaunte Einwohner. Münster ist auch Münster ohne ein Logo, Hamburg ist auch Hamburg ohne ein Logo, Wien bleibt Wien, egal, welche grafische Marke man dranpappt. Essen würde nicht schicker mit einem neuen Design ;-D. Ein guter Auftritt macht eine gute Stadt sicher etwas sympathischer, aber eine Stadt – auch wenn es sicher (siehe den entsprechenden Second-City-Bericht im Spiegel letzter Woche) eine Konkurrenz der Städte um Einwohner, Firmen, Prestige und Steuern gibt – wird nicht allein durch ein «Corporate Design» besser oder sonst irgend etwas. Design kann nicht zaubern.” via http://www.hdschellnack.de/?p=2089

  7. seb

    auf den letzten satz bezogen….

    …läuft da bei unternehmen oder konzernen der hase anders oder hab ich irgend was verpennt?!? warum machen wohl alle soviel hype um ihr image??? ..ach stimmt, es geht ja nur um umsätze, produktivität und qualitätsstandarts…

  8. Stefan

    Steht ja nicht da, dass es bei Unternehmen und Konzernen anders läuft. Der Trugschluss ist, dass Städte ähnlich wie Unternehmen funktionieren – das aber andere Hebel gezogen werden müssen, um an dem Image einer Stadt zu arbeiten, ist die Schlussfolgerung.

  9. jAnsen

    Sehr schön auf den Punkt gebracht!

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